Nun bin ich zwar wieder zu Hause in good old Germany, aber ich muss noch einige Sache in meinem Tagebuch hinzufügen und von meinen letzten Wochen in Down Under erzählen.
In der letzten Woche meines Praktikums haben Kadda und ich noch richtigen deutschen Kuchen für die Belegschaft gebacken. Die waren natürlich alle sehr begeistert. An diesem Tag (Donnerstag, den 7.5.2009) sind auch Veri und Hanna angekommen. Die Freude war natürlich sehr groß. Ich bin auch den ganzen Tag wie ein verrücktes Huhn in der Gegend herumgelaufen.
Die zwei waren ziemlich fertig und sind tot ins bett gefallen.
Am Freitag meinem letzten Arbeitstag gab es dann noch ein BBQ. Das war auch sehr lecker und ich hab mich sehr gefreut. Der Abschied danach war dann natürlich wieder nicht so schön, aber ich war ja schon in Übung in lebe wohl sagen.
An diesem Abend hat dann die Frauenfußballmannschaft auch noch ein BBQ gemacht, war auch sehr lustig.
Ja und am Samstag ist dann unsere Reise losgegangen bzw. so halbwegs. Wir drei, Hanna, Veri und ich haben uns dazu entschieden ein Hostel im Zentrum von Sydney zu nehmen, da es am geschicktesten war um am Sonntag dann zur Bushaltestelle zu kommen.
Am Samstagmittag haben Veri und Hanna dann noch eine kleine Tour gemacht und Kadda und ich haben uns mit Laura und Mary getroffen. Mary ist die beste Freundin von Laura. Die beiden waren auch beim Reisen dabei. Am Abend haben wir uns dann alle noch mal zu einem gemeinsamen Dinner getroffen und zu einem Partyabend. War auch sehr lustig. Nur musste ich auch dann lebe wohl sagen und zwar zu meiner guten Freundin Barbara. Die zwei Wochen später mit Sabrina die Ostküste hochreist, also praktisch uns immer verfolgt hat.
Am Sonntag, den 10.5.09 ging es dann endlich los. Der erste Stopp war in Port Maquarie ein kleines Städtchen etwa acht Stunden nördlich von Sydney. Um von einem Ort zum anderen Ort zu kommen haben wir uns ein Buspass gekauft, und zwar konnte man mit dem von Sydney bis hoch nach Cairns reisen und aus- und einsteigen wann wir wollten.
In Port Macquarie waren wir nur eine Nacht und haben uns die Breakwall angeschaut, an dem ein angemalter Fels auf den andern folgt.

Und es gab auch noch ein Koalahospital, das allerdings ein bisschen enttäuschend war, weil nur drei Koalas drin waren.
Nach diesem Tag haben wir dann den Nachtbus nach Byron Bay genommen.

Dort sind wir morgens (Dienstag, den 12.5.09) irgendwann angekommen und mussten noch ne weile warten bis unser Zimmer geputzt war. Am ersten Tag haben wir uns das kleine Dorf angeschaut, das mir sehr gut gefallen hat und haben noch unsere touren gebucht. Abends waren wir dann in einer Bar gegenüber von unserem Hostel, in der eigentlich immer jeder ist und dort findet auch jeden Abend Party statt und es werden ein paar Wettbewerbe veranstaltet. Bei diesen hat man freie Getränke, touren oder Bargeld gewinnen können. eigentlich ging alles ganz normal los, doch dann haben sie kopf oder zahl gespielt und jedes Mal wenn die Mitspieler etwas Falsches getippt haben, mussten sie etwas ausziehen um im spiel bleiben zu können. dies ging dann soweit bis sie splitternackt auf der Bühne standen. wir waren natürlich sehr geschockt, doch zum zuschauen war es sehr lustig. man kann sich nicht vorstellen was Menschen auf sich nehmen um einen derart kleinen preis zu gewinnen.
Am zweiten Tag haben wir uns auf den weg zu einem Leuchtturm gemacht, das war der östlichste Punkt des australischen Festlandes.
War sehr schön.
Abends sind wir natürlich wieder in unsere Lieblingsbar, dieses mal war wet t-shirt Konntest. ihr könnt euch ja vorstellen wie alles gelaufen ist und dass alle Jungs mit Kamera und Handy da standen. am nächsten tag haben wir uns dann einen schönen Strandtag gemacht. Veri und ich haben uns Bodyboards ausgeliehen, nur leider wussten wir nicht wie das funktioniert also haben wir uns dazu entschieden einfach auf ihnen rumzuliegen
Dann ging es weiter nach Surfers Paradise. Dort konnten wir bei jemandem wohnen. Surfers Paradise kann man eigentlich mit lloret vergleichen. Dort ging es nur darum party zu machen. mir hat man erzählt, dass auch viele Schüler und Studenten von Australien dort hin gehen um die Abschlüsse zu feiern, wie bei uns eben lloret.
dort waren wir dann zwei tage und sind am Sonntagmittag (17.05.09) mit dem Greyhoundbus weiter nach Brisbane gefahren. Brisbane an sich ist eine sehr schöne Stadt, auch mit modernen und älteren Gebäuden, nur natürlich um einiges kleiner als Sydney.

Ich würde sagen eine Mischung zwischen Melbourne und Perth. Da es in der Stadt nicht allzu viel gab, was man machen konnte sind wir am Montag ins Outletshoppingcentre gefahren und haben uns da noch mal umgeschaut.
Am Dienstagmorgen sind wir dann sehr früh weiter in Richtung Rainbow Beach. Als wir dort ankamen hat es geregnet ohne Ende. Und von dort aus ging unsere Erste Tour und zwar die Selfdrivetour auf Fraser Island los.
zwar erst am nächsten morgen, doch der Wetterbericht hat nichts Besseres vorhergesagt. und wir dachten schon oh mein Gott zelten bei diesem Wetter keine richtige Unterkunft, nur im freien die ganze zeit das kann ja was werden, aber wir müssen das beste daraus machen. Am Montag war dann noch das Meeting an dem sich die Gruppen zum ersten Mal kennen gelernt haben. wir waren drei Gruppen mit jeweils elf Leuten. Dort wurde uns dann alles erklärt und dann bekamen wir eine Einkaufsliste und mussten zuerst mal zum einkaufen. das war ein sehr lustiges Erlebnis, mit Leuten einkaufen zu gehen, die man grad mal eine stunde kennt und dann noch abschätzen wie viel man in drei tagen an essen braucht. Am nächsten Tag (Mittwoch, den 20.05.09) ging es dann morgens mit dem Auto packe los. Wir bekamen Kühltaschen und Campingausrüstung und mussten unser Auto beladen.
Danach ging es dann zur Autowerkstatt, dort wurde uns das Auto noch erklärt, bzw. den Fahrern (über 21), uns wurde gezeigt, wo wir hinfahren durften und wo wir übernachten konnten. Nur zur Info das Wetter war zu dem Zeitpunkt immer noch richtig beschissen. Doch wir hatten sehr viel Glück. wir waren kaum aus der Autowerkstatt draußen und auf der Fähre hat sich blauer Himmel gezeigt. Und so blieb es die nächsten drei Tage, es war zwar immer wieder ein bisschen bewölkt, es hat auch ein Mal genieselt, aber der Wetterbericht ist völlig falsch gelegen, zum GLÜCK!!!
Als wir auf der Insel ankamen, mussten wir zuerst über einen Inlandweg fahren, bei dem wir zuerst mal alle kräftig durchgeschüttelt wurden, aber es war sehr lustig. auf dem weg sind wir dann auch dem ersten Dingo begegnet.

Doch uns sind auch andere Tiere begegnet.
nach ca. einer stunde war der weg endlich vorbei und wir durften am strand entlang fahren. der erste Stopp war einem sehr schönen See mitten in der Insel. dort haben wir uns dann eine weile ausgetopt.
danach sind wir dann zu unserer Campingarea gefahren. in der ersten Nacht hatten wir noch Klo und dusche.
am nächsten tag sind wir dann morgens sehr früh weiter, da wir nur bis um zwei am strand fahren durften wegen flut. an diesem tag sind wir dann auch an einen See gefahren und haben uns die Insel etwas angeschaut. gegen zwei mussten wir uns dann ein gebiet suchen auf dem wir campen konnten. die dritte Gruppe haben wir dann irgendwann verloren, somit waren wir in dieser Nacht nur zwei Gruppen. dieses Mal hatten wir nichts, nicht einmal fließendes Wasser. wenn man aufs Klo wollte haben wir Löcher buddeln müssen, war sehr amüsant. nachts sind wir dann alle zusammen am strand gesessen und haben lustige Lieder gesungen. am nächsten morgen sind wir wieder sehr früh aufgestanden, da wir den Sonnenaufgang sehen wollten, aber es war leider zu wolkig. kurz darauf gab es dann noch ein frühstück und dann sind wir weiter zum Schiffsfrack.
dies haben wir kurz begutachtet und haben uns auf dem Heimweg gemacht. auf dem Heimweg sind wir noch an einem kleinen See oder Tümpel vorbeigekommen. die Jungs haben im Sand Fußball gespielt und die Mädels haben in der sonne gebrutzelt. nach dem lunch sind wir dann zurück aufs Festland und haben uns alle zuerst mal über eine schöne dusche gefreut.
somit waren wir dann am Freitagabend (22.5.09) alle wieder heil im Hostel angekommen, dort war dann noch Karaoke angesagt. diese tour war super genial. die Gruppe war top, das Wetter hat mitgespielt und es ist nichts Schlimmes passiert, außer dass es nachts a-kalt war, aber wir haben es überlebt.

am Samstag (23.5.09) sind wir dann weiter zur Town of 1770. als wir rainbow beach wieder verlassen haben, hat es auch wieder nur geregnet, gegen später im Bus haben wir dann auch gehört, dass sie an diesem tag Fraser Island schon wegen eines schweren Gewitters evakuieren mussten. also hatten wir richtig glück mit unserem Zeitraum.
abends dann in Town of 1770 angekommen, alle noch ziemlich kaputt, deshalb haben wir einfach mal einen ruhigen Abend eingelegt. am nächsten tag kam ich dann endlich zu meiner Surfstunde. in 1770 gibt es die billigste Surfschule in ganz Australien. für zwei bis drei stunden surfen 22$. natürlich wollten wir uns das nicht entgehen lassen. mir hat es sehr gut gefallen, bei manchen von uns hat es gleich geklappt, bei anderen jedoch nicht so. ich war sehr zufrieden, für mein erstes surfen.

Am Sonntagabend (24.5.09) sind wir dann mit dem overnightbus nach airlie beach gefahren. in diesem schönen kleinen Dorf sind wir dann morgens angekommen, mussten aber noch bis mittags warten bis unser segeltripp losging.

Auch bei diesem Trip hatten wir Dusel mit dem Wetter. Kaum sind wir aus dem Hafen wurde es schöner. Dieser Trip ging 2 Nächte lang. Die Crew auf dem Schiff waren drei junge Männer. auch dieses Mal hatten wir wieder eine sehr gut Gruppe und haben das boot auch wirklich zum Partyboot gemacht.
Tagsüber sind wir um die Whitsunday Islands gesegelt, haben geschnorchelt, sind in der Sonne gelegen, waren an einem unglaublichen strand und hatten sehr viel spaß.



Damit wir ins Wasser durften haben wir solche neoprenanzüge anziehen müssen, wegen den Rochen und Quallen. natürlich wollten wir kein normales foto machen, also haben wir einfach mal so kurz eine pyramide gebaut.

Abends haben wir immer geankert, und wir hatten die Wahl ob wir draußen oder drin schlafen wollen.

Nach zwei Nächten und zwei Tage wieder ohne Dusche und nur mit Salzwasser haben wir uns natürlich wieder sehr auf unser Hostel und vor allem den Duschen gefreut. Mittwochabend (27.5.09) hatten wir dann noch ne Afterparty von dem Segeltrip aus. Die nächsten zwei Nächte haben wir in Airlie Beach verbracht.
In Airlie haben wir hauptsächlich an der Lagoone relaxed und Mary Laura und ich haben unsere skydive gebucht, den wir am Mission Beach drei tage darauf machen wollten, weil man dort am strand landet. mehr dazu später.
Am Freitag (29.5.09) sind wir dann morgens weiter nach Townsville und mit der Fähre auf Magnetic Island.
Es war eine schöne Insel, nur leider war nicht wirklich viel los. Das Hostel war ganz okay, aber auch der einzige ort an dem etwas mehr los war. somit hatten wir zwei schöne ruhige tage auf magnetic Island. und zwar haben wir etwas gebucht, bei dem wir eine stunde kayakfahren umsonst bekamen. Laura und ich ließen uns das natürlich nicht entgehen. der Typ, der die kayaks ausgeliehen hat hat noch zu uns gesagt ob wir uns sicher sind bei diesem wind und bei den wellen rauszugehen, aber wir dachten wir probieren es mal aus. das einzig schwierige war eigentlich ins kayak reinzukommen, da uns die wellen immer wieder an land gespült haben.
wir haben uns natürlich nicht mehr beherrschen können vor lauter lachen, also wurde es noch schwieriger, doch als wir dann endlich drin waren war es richig klasse.
Nach zwei Nächten sind Laura, Mary und ich weiter nach Mission Beach, wegen dem skydive. veri und Hanna sind noch ne dritte nach auf der Insel geblieben.
unser Fallschirmsprung war auf Sonntagmittag gelegt, doch das Wetter in Mission Beach war schlecht, somit haben wir ihn auf Montag verlegt. leider hatte kein Supermarkt mehr offen, somit bekamen wir nirgends ein essen, das wir selber kochen konnten, somit sind wir einfach zu all you can eat gegangen. am Montagmorgen wurden wir dann um neun am hostel abgeholt worden. doch leider ist das Wetter immer schlechter geworden. wir waren schon auf den weg zum Flugplatz und hatten schon alles an, doch dann hat es voll angefangen zu regnen und nicht mehr richtig aufgehört. somit hatten wir dieses mal nicht viel glück, doch wir konnten ihn noch verlegen und ihn in cairns oben machen, wenn das Wetter besser wird. somit ging das zittern weiter. es ist echt gemein wenn man eigentlich schon drauf vorbereitet wird und dann dreht man auf halbem weg wieder um.

An diesem Tag haben wir am Spätnachmittag noch den Bus nach Cairns genommen. Veri und Hanna waren schon in dem Bus. Abends um sechs sind wir dann an unserem Ziel angekommen, und haben uns zuerst mal darüber gefreut, dass wir in den nächsten tagen nicht wieder unsere Taschen packen müssen und wieder mit dem Bus irgendwo anders hinfahren mussten. das war ein sehr schönes Gefühl. Cairns ist eine sehr kleine Stadt, hat nicht mal ein Hochhaus, was ich allerdings nicht so erwartet habe.
aber sie ist sehr klein und ruhig, allerdings nicht bei Nacht. Also die Party ist dort nicht zuletzt gekommen.
in meinen letzten tagen in Australien hab ich noch das Great Barrier Reef angeschaut. und zwar haben wir ein Tagesausflug gemacht und waren Schnorcheln.
wir sind uns vorgekommen, als ob wir in einem Aquarium herumschwimmen, es war einfach gigantisch. noch ein Höhepunkt der letzten tage war mein Tandemsprung aus 14000 ft Höhe.
ja am Sa mussten Mary, Laura und ich uns dann wieder von allen verabschieden, man lernt natürlich immer wieder neue Leute kennen. somit sind wir am Samstagabend (6.6.09) wieder zurück nach Sydney geflogen und sind direkt vom Flughafen in die Stadt um in meinen Geburtstag reinzufeiern. Im flugzeug haben ich und laura noch einen geburtstagssekt bekommen, da laura am 10. juni geburtstag hatte.
in sydney waren wir in the rocks, dort war es sehr lustig. übernachten konnten wir dann alle bei kadda in parramatta. kadda hat mir noch einen sehr leckeren Apfelkuchen gemacht. gegen Sonntagmittag (7.6.09) dann sind wir zur Lauras Wohnung gefahren und abends haben wir uns dann noch mit andere in der Stadt getroffen. in diesen wochen war das lightfestival in sydney, deshalb wurde das oper house und andere gebäude schön bunt beleuchtet.
nach dem dinner sind wir noch mal in meine lieblingsbar, doch leider war meine Lieblingsband nicht da. ja und dann musste ich mich auch schon von Laura verabschieden, denn am Montag ging es dann schon Richtung Heimat, das fast niemand wusste, doch somit konnte ich alle überraschen. nun hab ich mich wieder zu hause eingelebt und fast alles ist wieder beim alten.
Mein Motto während meines Australienaufenthalt war: no risk, no fun!!! dieses habe ich immer wieder zu mir selber gesagt, somit war mein abenteuer australien sehr aufregend und eine super erfahrung. ich kann es nur weiterempfehlen.

nun bin ich mal für ne weile daheim, doch das nächste abenteuer kommt sicher.